Rund 1’500 Besucherinnen und Besucher strömten am diesjährigen Mülitag am 16. Mai zur historischen Aumüli und tauchten in eine Welt voller Tradition, Handwerk und gelebter Kultur ein. Zwischen klappernden Werkzeugen und dem Duft von Holz und Naturmaterialien konnten Gäste alte Handwerkskünste hautnah erleben: Beim Korbflechten, Dängeln oder Besenbinden zeigten erfahrene Handwerkerinnen und Handwerker, wie viel Geschick und Wissen in den traditionellen Techniken steckt. Ein besonderes Highlight war der Betrieb der traditionellen Mühle mit ihrem historischen Wasserrad, das eindrücklich zeigte, wie früher mit der Kraft des Wassers gearbeitet und Mehl gemahlen wurde.

Für das Projekt Region zu Tisch war Slow Food mit der Wanderausstellung vor Ort. Mit der Ausstellung waren die Besucher:innen eingeladen, das Projekt kennenzulernen und aktiv mitzudenken. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Visionen einzubringen, was zu einem lebendigen Austausch zwischen Vergangenheit und Zukunft beitrug. Der Mülitag zeigte, wie faszinierend traditionelles Handwerk auch heute noch ist und wie wichtig Orte sind, an denen Geschichte, Genuss und Gemeinschaft zusammenkommen.