Am 12. Februar trafen sich Akteure und Akteurinnen des Lebensmittelsystems im Norden des Kantons Waadt in Yverdon-les-Bains, um eine Bilanz der Fortschritte des Projekts «Région à Table» zu ziehen. Der Workshop bot Gelegenheit, die Ergebnisse der Diagnose zur bäuerlichen Landwirtschaft zu analysieren, die Erkenntnisse der letzten Jahre zu identifizieren und Prioritäten für die weiteren Schritte festzulegen.

Den Ausgangspunkt verstehen: Die in 13 Betrieben durchgeführte Diagnose zeigt einen hohen Bedarf an Zusammenarbeit, politischer Unterstützung, Anerkennung der landwirtschaftlichen Arbeit und Zugang zu geeigneten Infrastrukturen für die Verarbeitung und Konservierung.
Fünf Themen im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit: Die Teilnehmenden befassten sich erneut mit fünf Schlüsselthemen: Direktverkauf, private Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Sensibilisierung und Kommunikation, Zivilgesellschaft und Partizipation. Sie formulierten Handlungsansätze, die von gemeinsamen Instrumenten über gemeinsame Logistik bis hin zu Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen reichten.
Eine zentrale Botschaft: Ein Punkt wurde deutlich: Der agroökologische Wandel kommt den Landwirtinnen und Landwirten direkt zugute, hängt jedoch von kohärenten Maßnahmen im gesamten Lebensmittelsystem ab, von der Gesundheit über die öffentliche Politik bis hin zur Bildung und Logistik.
Eine sich verstärkende Dynamik: Die Vielfalt der Anwesenden und die Qualität des Austauschs zeigen den gemeinsamen Willen, gemeinsam auf ein gerechteres, nachhaltigeres und besser in den Realitäten des Territoriums verankertes Lebensmittelsystem hinzuarbeiten.
