Die Umgestaltung der regionalen Ernährung lässt sich nicht im Alleingang bewerkstelligen. Die Teilnehmenden von «Région à Table» trafen sich, um ihre Projekte miteinander zu verknüpfen, ihre Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam die nächsten Schritte dieses Abenteuers zu planen.

Nach mehreren Monaten der Arbeit in den verschiedenen Gruppen bot das Treffen am 13. August in Pomy die Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme der Fortschritte, Herausforderungen und Chancen zu machen, die sich in der Region abzeichnen. Die Teilnehmenden lernten ausserdem das Plakat kennen, das die im Frühjahr erarbeitete gemeinsame Vision veranschaulicht, und tauschten sich über die ersten Ergebnisse konkreter Projekte aus, wie zum Beispiel den Vorschlag für eine Charta für die regionale Gemeinschaftsverpflegung.
Im Laufe des Austauschs festigte sich eine Überzeugung: Projekte gewinnen an Wirkung, wenn sie gemeinsam vorangetrieben werden. Um den Bedürfnissen der Region besser gerecht zu werden und ihre Handlungsfähigkeit zu stärken, haben die Teilnehmenden den Ansatz neu auf drei sich ergänzende Schwerpunkte ausgerichtet: die Koordination der Produktion, die Gemeinschaftsverpflegung sowie Sensibilisierung, Weiterbildung und Kommunikation.
Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt im Prozess. Das Ziel ist nun, einen gemeinsamen langfristigen Fahrplan zu erstellen, der die Initiativen miteinander verbindet, neue Partner mobilisiert und zu einem robusteren Ernährungssystem im Nordwaadtland beiträgt. Der Tag klang in geselliger Runde auf der Ferme des Terres Rouges mit einem gemeinsamen Essen und einer Besichtigung der Anlagen aus. Eine schöne Art, den Austausch fortzusetzen, Verbindungen zu knüpfen und daran zu erinnern, dass die Transformation unseres Ernährungssystems vor allem auf Begegnungen, Vertrauen und dem Willen zum gemeinsamen Handeln beruht.