In Sissach diskutierten am 28. Januar ein Dutzend Teilnehmer:innen über mögliche Perspektiven im regionalen Ernährungssystem. Dabei stellte sich heraus, dass es zunächst einen Verständnisprozess und einen weiteren Analyseschritt braucht, bevor wir zu Vision und Zielen kommen. Die Anwesenden kamen aus Landwirtschaft, Gesundheits- und Bildungsbereichen. Sie beschäftigten sich mit der Ausbildung von Landwirt:innen, gesundheitspolitischen Fragen und setzen bereits diverse Projekte im Bereich der Versorgungssicherheit und Ernährung um. Sie sind teilweise seit Jahrzenten in der Landwirtschaft tätig und kennen die Strukturen und die Herausforderungen ihrer Veränderung gut. Ebenfalls waren Vertreter der Umsetzung einer neuen Regionalpolitik in sogenannten strukturschwachen Regionen anwesend. Neue Perspektiven im Umweltschutz, bessere Vermarktungswege, um Food-Waste zu vermeiden, verbesserte Kompetenzen in Ernährungs- und Nachhaltigkeitsfragen für die jüngere Generation, bessere Zusammenarbeit und Planung zwischen Verwaltung, Schulen, Landwirten: Die Palette unserer diskutierten, möglichen Arbeitsfelder war breit.

In einem nächsten Schritt werden nun die diskutierten Themen zu Themenbereichen sortiert und gebündelt – im Anschluss sollen kleinere Arbeitsgruppen die Möglichkeiten nach Visionen und Zielen je Bereich ausloten. In unserem ersten Kerngruppentreffen gab neben inhaltlichen Perspektiven und Herausforderungen auch einen Austausch darüber, wer sonst noch alles eingeladen werden sollte – das Thema nachhaltiger, zukunftsfähiger Ernährungssysteme ist ein Thema der gesamten Gesellschaft.

Projektleiterin Lena Bloemertz stellt «Region zu Tisch» vor.

Kerngruppe: Zwischen Heute und Morgen liegt ein Weg

In Sissach diskutierten am 28. Januar ein Dutzend Teilnehmer:innen über mögliche Perspektiven im regionalen Ernährungssystem.