Am 26. März 2026 trafen sich rund zwanzig Akteure aus dem nördlichen Waadtland in Yverdon-les-Bains zu einem wichtigen Tag im Rahmen des Prozesses «Région à Table». Ziel dieses Workshops war es, eine gemeinsame Vision für ein agroökologisches Ernährungssystem bis zum Jahr 2040 zu präzisieren und konkrete Projekte zu identifizieren, um dieses Ziel zu erreichen. Den ganzen Tag über wechselten sich lebhafte Diskussionen, partizipative Workshops und gesellige Momente ab, insbesondere bei einem kanadischen Picknick, während die Teilnehmenden von inspirierenden Beiträgen aus Politik, Gemeinschaftsverpflegung und landwirtschaftlicher Produktion profitierten.

Der Vormittag war «Inspirationsbesuchen» und Erfahrungsberichten aus der Schweiz gewidmet, wodurch Ideen mit den Realitäten vor Ort abgeglichen werden konnten. Diese Gespräche bildeten die Grundlage für eine gemeinsame Reflexion über die Hebel zur Transformation von Ernährungssystemen, wie beispielsweise die logistische Koordination, die Rolle der öffentlichen Hand, die Gesundheit oder auch die Verbindung zwischen Produktion, Verarbeitung und Konsum. Zudem konnten konkrete Chancen identifiziert und gleichzeitig Punkte aufgezeigt werden, die es zu beachten gilt.

Am Nachmittag wurde eine Vision konsolidiert, die sich um sechs Hauptschwerpunkte dreht, von der Lebensmittel-Logistik über die Solidarwirtschaft, Gesundheit und Esskultur bis hin zur öffentlichen Governance. Auf dieser Grundlage kristallisierten sich sechs vorrangige Maßnahmen heraus, von denen einige bereits in einer ersten Phase weiterentwickelt wurden: Großküche, Logistikplattform, Lebensmittelkasse oder auch Volksfeste. Diese Ansätze spiegeln den starken Willen wider, aktiv zu werden und gleichzeitig die Grundlagen für eine gemeinsame Arbeit zu schaffen, die in den nächsten Phasen des Prozesses fortgesetzt werden soll.
